Barbara und Marie – Die Geschichte

Barbara und Marie:
Teil 1

Auf eine Frage hin, wie man Strafen und Belohnungen, in dem Fall durch Poppo hauen (#Spanking) sowie Ignoranz (in einem vertretbaren Maße) unterscheiden kann, entstand eine hitzige Debatte, in meinem Kopf aber eine kleine Geschichte, die sich aus den Beiträgen der letzten Tage ergeben hat.
Die beiden Protagonistinnen Barbara und Marie leben bereits eine Weile zusammen. Marie hat noch keinerlei Erfahrungen im BDSM und so hat Barb es sich zur Aufgabe gemacht sie zu erziehen. Barb ist etwas länger dabei, hat so ihrer Erfahrungen als zur Dominanz gezwungenen Ehefrau gemacht, sich in diese Rolle eingelebt und als sie über #BDSM viel, neue Möglichkeiten für sich entdeckt, die ihr allerdings immer besser gefallen.

Mit dem Gedanken im Hinterkopf, gleich in die warme Wanne zu tauchen steige ich die letzten Stufen hinauf und verharre wie immer vor der Wohnungstür. Ich lausche einen Moment um zu hören was sich im Inneren tut. Ich kann ihre Stimmung anhand ihrer Bewegungen abschätzen, ist sie gut gelaunt, traurig, wütend, die Art wie mein Mariechen tanzt, sagt mir was in ihr vorgeht, ohne sie zu sehen. Es ist erschreckend wie schnell wir uns aneinander gewöhnt haben, als ob wir uns ewig kennen würden und nach Jahrzehnten wieder gefunden hätten. Aber heute höre ich nichts, es ist still in der Wohnung. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass es noch gar nicht so spät ist. Ich stecke den Schlüssel ins Schloss und öffne die Tür. Da liegt sie, auf dem Boden, räckelt sich so wie eine Katze in der Sonne.
Ich grinse innerlich, steige über sie, lasse ein nettes „Guten Abend“ im Flur zurück, und gehe ins Schlafzimmer. Folgt sie mir? Ja, sogleich kommt sie rein geschlichen und krabbelt auf das Bett um es sich gemütlich zu machen, sie schlägt ihre Augen ganz unschuldig auf und blickt mich an wie ein kleines Mädchen, dass seinen Ball verloren hat. Ich ziehe mich ganz ruhig um, achte nach außen hin weiter nicht auf das was sie tut, nehme aber innerlich alles in mir auf. Ich lasse sie erst einmal laufen, ohne sie in ihrem Spiel zu unterbrechen, ich möchte sehen, was in ihrem Kopf vorgeht. Dann geht es in die Küche, wo wir gemeinsam kochen. Sie neckt mich in dem sie mir die Finger in die Rippen bohrt, als sie meiner Aufforderung dies zu unterlassen nicht nach kommt, hau ich ihr auf die Finger. Naja, ich hab die Flaschenbürste in der Hand und hab den Stil benutzt. Etwas entgeistert guckt sie mich an, und ich hab das Gefühl dass aus ihren Kulleraugen gleich ein paar Tränchen fließen.
„Das kommt davon, wer nicht hören will, muss fühlen!“ Schmollend setzt sie sich hin und isst ganz kleinlaut vor sich hin. Als ich während dem Essen ins Bad verschwinde um die Heizung anzu schalten, und zu tun, was man halt dort tut, packt sie die Gelgenheit beim Schopf und isst als Rache das letzte Stück von meinem Fleisch. Jetzt ist Feierabend, ich teile gern, doch beim Essen endet für mich jede Freundschaft!
Als ich aus dem Bad zurück komme, merke ich dass sie innerlich bald platzt vor Schadenfreude, ich tu so als ob ich nichts gemerkt hätte, und esse zu ende. Ich trage ihr auf, die Küche in Ordnung zu bringen und verziehe mich erst mal grübelnd in die Wanne.
Dieses kleine Biest, versucht mich doch den ganzen abend schon zu einer Aktion hinzu reißen. Die soll sie haben, aber die kommt garantiert anders als sie denkt. Aus dem Badezimmer heraus höre ich, dass sie mit den Tellern klappert.
Sie stellt sich wohl ne #Session vor, mit Fesselspielchen und #Poppo hauen, nicht mit mir.
Wir bereden kurz den Tag, ich nehme sie in den Arm und streichele sie sanft, während mein Hirn eine Idee nach der anderen serviert. Doch dann fällt mein Blick auf den Boden, die Fliesenfugen hätten dringen mal eine Reinigung nötig.
Ich weise sie an, sich aus zu ziehen. Gleich funkeln ihre Äuglein, und sie fühlt sich siegessicher. Sie kommt erst mal nicht mehr aus dem Schlafzimmer raus, wieder hat sie es sich auf dem Bett bequem gemacht.
Ich rufe sie zu mir, merke dass sie etwas verunsichert ist, und so erkläre ich ihr erst mal meinen Plan für den heutigen abend.
„Du wirst heute nackt putzen.“ Ein etwas entsetzes Augenpaar blickt mich an: „#Nackt putzen??“
„Ja, genau. Du holst mir jetzt vier Wäscheklammern, ich suche den Rest zusammen.“
Ich brauche noch zwei Schnürsenkel und einen Schlüsselring, dann habe ich erst mal alles.
„Steck dir die Klammern auf die Nippel und auf die Schamlippen.“
Sie tut wie ihr geheißen, und ich merke wie es in ihrem Kopf rattert, so hatte sie sich die Session nicht vorgestellt, aber sie hatte keine Wahl, sie brachte tapfer die Klammern an ihrem Körper an.
Aus dem Badezimmer holte ich eine alte Zahnbürste und rührte aus Backpulver und Wasser eine Paste um die Fugen aus zu schrubben. Den Kopf des Schrubbers hatte ich auch gleich mit gebracht. Dann erklärte ich ihr was sie zu tun hatte.
„Du wirst dir nun einen Eimer mit Wasser füllen, gibst etwas Spülmittel dazu und schrubbst dann kniend und den Schrubber mit zwei Händen haltend den Boden. Dann wirst du mit der Zahnbürste und der Paste die Fugen reinigen.“
„Oh, das ist kein Problem, dass schaffe ich locker.“
Ich grinste innerlich.
„Moment, erst bringe ich noch den Rest an dir an.“
Ich zog die Klammern von den #Nippeln runter, sie verzog leicht ihr Gesicht und sagte ihr sie solle einen leichten Katzenbuckel machen. Ich nahm den ersten Schnürsenkel, verknotete ihn an der Klammer und fädelte den Schlüsselring auf, steckte sie auf den rechten Nippel, das andere Ende knotete ich an der Klammer fest, die zuvor noch an der linken Schamlippe steckte. Das gleiche machte ich nun auch mit dem anderen Schnürsenkel. Nun waren alle Punkte schön miteinander verbunden und ich war mir sicher, der ungeliebten Hausarbeit so ganz neue Impulse setzten zu können.
Übermütig wie sie war, Griff sie nach der Bürste, ihr schmerzenden Nippel und Schamlippen, sorgten für ein abrubtes abbremsen ihrer enthusiastischen Bewegungen.
„Hinknien!“
Sehr zaghaft kniete sie sich hin, im Hinterkopf dass die Schnürsenkel ihre Bewegungsfreiheit doch arg einschränkten. Zaghaft schrubbte sie nun mit der Bürste die ersten Fliesen.
„Komm, willst du die Fliesen jetzt sauber streicheln?“
„Nein.“ antwortete sie zaghaft.
Noch immer streichelte sie die Fliesen. Ich holte die Lederfliegenklatsche vom Schrank und lies sie auf ihren Hintern sausen. KLATSCH! „Los, schrubb!“
Ich sah wie der Schmerz und die Überraschung durch ihren Körper schossen, ich musste ihre Zaghaftigkeit im Auge behalten, sollte sie doch Angst haben?
Sie holte weiter aus mit der Bürste und schrubbte nun los. Ich war mit ihrer Körperhaltung nicht ganz einverstanden.
Ich drückte ihre Schultern etwas weiter nach vorne und zog ihrer Hüften etwas höher, das die Schnürsenkel nun etwas unter Spannung gerieten, und nun jede Bewegung dafür sorgte, dass es an ihren Schamlippen und Nippeln kräftig zog und ziepte.
„Komm, mach schneller, ich möchte hier nicht übernachten!“
Erneut lies ich die Klatsche auf ihren Hintern sausen.
Sie zuckte, sie hatte sich erschrocken und somit zogen die Klammern noch mal etwas heftiger an ihrem Körper. Sie hatte mittlerweile die ersten beiden Reihen von 15 Reihen geschrubbt. Da sie sich noch immer sehr zaghaft und vorsichtig bewegte, brachte ich den Kurzzeitwecker mit ins Spiel.
„Ich gebe dir nun 7 Minuten Zeit, hast du bis dahin nicht alle Fliesen ordentlich abgeschrubbt, werde ich Dir bis du fertig bist, alle 5 Sekunden mit der Klatsche auf den Hintern schlagen!“
Ein paar große Augen sahen mich verängstigt an. Ich stoppte sie kurz um die Klammern kurz zu öffnen, zu drehen und neu zu verschließen.
„AU!“
Ich sah sie an: „Du wolltest es doch so oder?“
„Ja…..aber…“
„Was?“
Sie sagte nichts, und versuchte so rasch es die Klammern zuließen fertig zu werden. Die Minuten verstrichen und ich konnte sehen wie ihr Herz immer schneller schlug. Pünktlich zum Ende der gesetzten Frist lies ich die Klatsche auf den Hintern sausen, rechts, links im Wechseltakt. Sie schrubbte alle Reihen und ihr Hintern wurde rot und röter. Dann war die Zahnbürste dran. Wieder Klammern umsetzten. Ich streichelte über ihren Rücken:
„Das machst du wunderbar, so schön haben die Fliesen schon ewig nicht mehr geleuchtet.“
Sie strahlte und fing mit großem Eifer an die Fugen zu schrubben. Wieder setzte ich ein Zeitlimit von 7 Minuten. Wieder klatschte die Fliegenklatsche erbarmunglos auf ihren Hintern, doch dann, fing sie an zu zittern, es hatte die ganze Zeit schon etwas in ihr vibriert, mein Verdacht dass sie Angst hat, bestägtigte sich nun auf sehr unschöne Weise:
Sie riss die Klammern ab, und rannte heulend ins Bad. Sie schloss sich ein, und schimpfte, ich sei grausam, gemein und fies…
„Ich hasse dich, du machst nicht was ich will…“
Ich setzte mich vor die Tür und redete mit ihr, ich weiß nicht mehr genau was ich alles gesagt habe, aber sie öffnete irgendwann das Bad. Ich wickelte sie in den Bademantel ein und trug sie ins Bett, wir kuschelten erst mal und ließen den Abend Revue passieren..
Ich erinnerte sie an ihr Safeword, daran dass sie wenn sie sich nicht sicher fühlt, jederzeit die Reißleine ziehen darf, ohne dass ihr etwas geschieht. Ich drückte sie an mich und so schliefen wir beide erst mal erschöpft ein….

Anmerkung:
Ingoriert wurde hier gezielt eine Aktion, ihre Aufforderung spielen zu wollen, aber nicht für lange, auch wenn sie nicht bekam was sie sich erhoffte, so spielte man doch zusammen. Die Strafe beim Spülen und fürs Fleisch weg essen, hat man hoffentlich deutlich erkannt.

Teil 2
Rituale
Wir lagen schon eine Weile wach im Bett, als ich mir über den gestrigen Tag noch ein paar Gedanken machte. Dass sie sich einfach so hinlegt, war ja gut und schön, doch ich sollte mir ein paar feste Rituale überlegen, mit denen sie sich anfreunden kann und die ihr vor allem Sicherheit geben. Doch zunächst wollte ich mehr von ihr wissen. Manches wurde in einem Gespräch nie so richtig deutlich, zu groß war Maries Scheu davor die Dinge die ihr Gehirn zum Glühen brachten beim Namen zu nennen. Egal, erst mal aufstehen. Ich fasste unter die Decke und zwickte in den warmen Hintern neben mir, dessen Eigentümerin gleich zusammen zuckte.
„Aufstehen, Schlafmütze! Es wird Zeit etwas zu tun.“

Mit einem Brummeln erhob sie sich und schlurfte ins Bad. Mir ratterten schon gleich wieder tausend Dinge durch den Kopf die ich gerne mit ihr anstellen würde. Doch eins nach dem anderen, erst musste ich mir über ein paar Dinge den Kopf zerbrechen. Vielleicht sollte ich sie doch ein Tagebuch schreiben lassen, so schön altmodisch von Hand zu Fuß, oder doch eher am PC? Beides hat so seine Vor und Nachteile. Doch erst mal aufstehen, was futtern und Kaffee trinken, so kann ich nicht klar denken. Ich rollte mich aus dem Bett, stolperte über meine Schuhe und tappte ins Bad. Abgeschlossen? Na ja, das können wir gleich noch klären, eines nach dem anderen, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Ich möchte schon etwas mehr, aber auch nicht zu viel. Ich möchte sie langsam einsaugen und nicht brutal rein schubsen. Dazu ist das Spiel dass wir spielen einfach zu riskant und Marie ist einfach zu kostbar, als dass ich sie unnötigem Risiko aussetzen möchte.
Endlich geht die Badezimmertür auf.
„Na Kleines? Gut geschlafen?“
Sie blickt auf den Boden und schleicht schweigend an mir vorbei. Es nagt wohl immer noch an ihr, dass ich mich nicht zu einem Spiel nach ihren Wünschen habe hinreißen lassen. Aber erst fordert meine Blase nach Aufmerksamkeit.
Auf dem Weg in die Küche schnappte ich mir noch die Zeitung von draußen. Ich setzte mich an den Tisch und sah ihr erst mal schweigend zu. Wie eine Elfe schwebte sie durch die Küche, rührte in der Pfanne rum und kippte das Rührei auf zwei Teller. Wortlos setzte sie sich an den Tisch, sie sah mich nicht an, sie aß sehr unruhig und nervös. Wenn ich jetzt nicht das Schweigen brechen würde, hätte ich heute einen sehr ruhigen Tag vor mir. Wir aßen schweigend zu ende, räumten zusammen auf und ich verschwand erst mal nach draußen. Sie kam nicht nach. Als ich wieder drin war, ging ich direkt auf Konfrontation. Sie stand im Wohnzimmer und suchte im CD Regal nach einer CD. Ich griff nach ihrer Hand und drehte sie zu mir um. Ich sah dass sie geweint hatte. Irgendwie schien sie in totaler Aufruhr. Ich zog sie erst mal näher, sie leistete Widerstand, also ging ich einen Schritt auf sie zu um sie an mich zu drücken. Sie zitterte, ich streichelte ihren Rücken und ich merkte wie Tränen auf meine Schultern tropften. Sie schluchzte hemmungslos.
„Was ist denn los? Warum weinst Du so? Ist es wegen gestern? War ich zu hart zu Dir?“
„Ich… ich.. habe einfach Angst. Ich weiß was ich will, aber ich habe Angst davor. Ich möchte mich Dir hingeben, aber es beängstigt mich diese Wünsche zu haben, es ist so schwer das alles in Worte zu fassen. Ich hab immer Angst davor du hältst mich für verrückt, lachst mich aus, lehnst mich ab oder was auch immer. Auf der einen Seite weiß ich, es ist bekloppt so zu denken, aber auf der anderen Seite habe ich so etwas noch nie erlebt. Ich möchte mich hingeben und unterwerfen, aber auf der anderen Seite habe ich immer noch Angst.“
„Verstehe, ja ich verstehe sehr genau was Du meinst. Es ist nicht so einfach, aber es geschieht ja alles nicht sofort. Wir lassen uns alle Zeit der Welt, es ist mir wichtiger dass du dich sicher und geborgen fühlst, denn du sollst ja auch Spaß daran haben, an dem was wir tun.“
„Bist Du mir böse wegen gestern?“
„Na ja, die Sache mit dem Fleisch kann ich dir nur schwer verzeihen, aber ich bin nicht nachtragend. Wir werden in den nächsten Tagen das ganze erst mal einfach halten. Wir werden Körpererfahrungen in den Vordergrund stellen. Erst mal verzichte ich auf irgendwelche Regeln oder sonstiges. Du musst erst in deine Rolle hineinwachsen, aber das braucht Zeit und vor allem Vertrauen. Dieses Vertrauen muss doch erst mal wachsen, alles andere wäre nicht in Ordnung.“
Endlich wieder ein Lächeln. Sie beruhigte sich. Als ob ich ihr eine riesige Last von den Schultern genommen hätte. Ich war mir im Klaren darüber, dass es nicht wirklich zu Beginn mit Dominanz bei ihr funktionieren würde, erst musste sie die körperlichen Dinge kennen lernen, damit sie wusste worauf sie sich einlassen würde. Dann hatte ich die Idee. Ich bat sie, 20 Dinge aufzuschreiben, die sie ausprobieren möchte. Ich erklärte ihr das Ampelsystem, dann erklärte ich ihr, dass sie jetzt eine Probezeit habe, eine Zeit also in der alles ausprobiert werden sollte, ohne dass es Sanktionen geben würde. Geplante Aktionen nach denen sie sich richten konnte, die ihr halfen, sich erst einmal überhaupt auf etwas einlassen zu können, ohne dabei in die Verlegenheit zu geraten nicht mehr zu reden aus falscher Scheu heraus.
Für mich hieß das erst mal, alle in der Wohnung umher liegenden Spielzeuge, die für mich selbstverständlich waren, erst mal zurück ins Schlafzimmer zu bringen und so die Wohnung etwas freier zu machen. Klar war mir, dass auch viele schöne Dinge passieren mussten. Die Gefühle waren da, daran zweifelte ich nicht.
Nach einer Stunde suchen und finden hatte ich eine halbe Umzugskiste voller Spielzeug zusammen. Ich war selbst etwas überrascht, wo ich alles fand und vor allem fand ich auch Dinge wieder die ich längst vergessen hatte.
Als ich alles im Schlafzimmer verstaut hatte, machte ich mich erst mal auf den Weg in die Stadt. Ein Schreibwarengeschäft war mein Ziel, dort wollte ich ein paar Dinge kaufen, von denen ich fand, dass sie hilfreich sein könnten.
Ein liniertes dickes Schreibheft, einen Block, zwei Notizbücher und ich steckte noch kichernd einen Stundenplan ein. Ich lies es mir, in Gedanken an spätere Spielchen auch nicht nehmen ein Mäppchen zu kaufen. Etwas weiter in der Stadt fand ich einen Erotikladen, in dem ich dann auch tatsächlich die Bücher fand, die sonst hätte online bestellen müssen. Ich wollte ihr auch in Bildern zeigen was auf sie zukommen könnte.

Ich hatte mich noch mit weiteren Dingen ausgestattet, unter anderem ein Aluminiumlineal aus der Bastelabteilung, welches sich wohl besser eignete ungezogene Schülerinnen zu maßregeln als ihre Verwandten aus Plastik oder Holz.

Bereits auf dem Weg nach Hause machte kreisten mir ein paar Ideen durch den Kopf wie Marie ein paar Stunden aus der Wohnung gelockt werden könnte. Schließlich musste ja ein Plan in die Tat umgesetzt werden. Die Besorgungen die mir einfielen würden sie höchstens zwei Stunden beschäftigen. Da kam plötzlich die rettende Lösung, sie stand auf der Werbetafel eines Frisörladens: Wellness und Beauty Programm. Grinsend steuerte ich den Laden an und erfuhr drinnen dass für heute noch ein Platz frei war und das Ganze etwa zwei Stunden dauern würde. Gebucht, bezahlt, raus. Super, besser konnte es heute nicht mehr laufen. Als Entschuldigung für gestern würde es seine Wirkung nicht verfehlen, auch würde Marie keinen weiteren Verdacht schöpfen.
Zuhause angekommen, wanderten alle Sachen in einem absperrbaren Schrank im Büro. Marie bekam den Einkaufszettel und den Gutschein, natürlich freute sie sich riesig darüber und zog mit einem Lächeln im Gesicht davon.
Mir blieb jetzt ein wenig Zeit für die Umräumaktion. Ich rief meinen eingeweihten Bekannten an. Wir räumten die Schränke im Büro leer und verstauten alles erst mal im Keller. Der PC-Tisch wanderte ins Wohnzimmer und im Büro blieb nur noch der Schreibtisch und der abschließbare Schrank zurück. Den Schreibtisch stellte ich genau unter die Lampe, warf eine große Tischdecke darüber, sodass er ganz eingehüllt war und die Steckerleiste darunter problemlos verschwand. Auf den Tisch platzierte ich die gekauften Sachen. Die Bücher kamen erst mal in den Schrank. Der Stundenplan kam in den Schrank, für ihn mussten erst mal ein paar Ideen her.
Zwei Stunden waren jetzt schon verstrichen und nicht einmal die Hälfte des Planes ausgeführt. Ab heute würde das Büro unser privates Arbeitszimmer sein.

Nach all der langen Wartezeit gibt es endlich eine Fortsetzung von Barbara und Marie:
Es blieb jetzt noch genügend Zeit um ein paar Spielchen vor zu bereiten, aber ich wusste nicht konkret was. Der Absturz gestern hatte gereicht. Nach meiner Scheidung hatte ich bisher nur Partner mit Erfahrung und keine Frischlinge, sodass ich mir doch schwer damit tat, mir Gedanken darüber zu machen wie weit wir gehen könnten, was machbar war und wie überhaupt wir herausfinden könnten wo Grenzen waren und was Tabus. Im Prinzip war die Beziehung zu Marie auch für mich ein kompletter Neuanfang. Am heutigen Abend sollte es noch etwas Aktion geben, doch je mehr meine Gedanken kreisten um die Möglichkeiten die es gab, desto weniger Entscheidungen konnte ich fällen. Zu schwer viel mir die Erinnerung daran was ich in der ersten Zeit gemacht hatte.
Also schrieb ich erst mal für mich 20 Kärtchen, die dann auf dem Wohnzimmertisch landeten.
Im Schlafzimmer räumte ich erst mal die Bettwäsche ab, und spannte ein Latexlacken darauf, legte Massageutensilien, wie eine Rolle, einen Ball, Ölkerzen, Nervenrad und ein Nudelholz parat.
Eine Piccolo Sekt landete im Kühlschrank. Nun verbrachte ich die restliche Zeit, bis Marie kommen würde damit, die Türen zu verschließen, mich zu duschen, das Essen zu zubereiten, den Tisch in der Küche zu decken und dann zum Abschluss noch überall Kerzen zu verteilen. So viel Hektik hätte ich nicht erwartet, dabei dachte ich noch vier Stunden wären wahnsinnig viel Zeit. Aber Pustekuchen, die Zeit lief davon, aber dennoch wurde alles rechtzeitig fertig. Ich trat vor die Tür und rauchte erst mal in aller Ruhe eine Zigarette.
Marie kam nach Hause und strahlte immer noch. Von da an verflog die Zeit wie im Flug, wir aßen, lachten, neckten uns, sie war wie ausgewechselt. So konnte sie sich auf unser Spiel einlassen. Wir redeten im Wohnzimmer über die Karten, wir sortierten welche aus, die noch nicht umsetzbar waren, andere packten wir in eine Keksdose. Wir beschlossen im Laufe der Zeit, weitere Kärtchen hinzu zufügen, somit hatte Marie die Sicherheit, was möglich war und verlor sich nicht in den unendlichen Möglichkeiten.
Dann betraten wir das Büro. Sie blieb erst mal erschreckt in der Tür stehen, und sah auf den Tisch, sah die ganzen Schreibsachen und grübelte, setzte sich an den Tisch und wartete ab. Die Dose stellte ich auf ein Regal. Dann erklärte ich ihr meinen sorgfältig zurecht gelegten Plan.
„Das sieht zwar nach viel Arbeit aus, aber es ist wichtig, diese Arbeit gerade am Anfang zu machen.“ begann ich meine Ausführungen. „Nur so, haben wir einen Überblick und können alles umsetzten. Das große Notizbuch wird Dir als Tagebuch dienen, hier wirst du jeden Tag eine Seite füllen mit allem was Dir wichtig erscheint, auch sexuelle Phantasien hältst Du hier fest. Keine Scheu, keine falsche Scham, ich möchte all deine Gedanken wissen.“ Marie sah mich groß an und schluckte. Es war ihr anzusehen, wie sehr sie dieser Gedanke wurmte ihre intimsten Geheimnisse hier auszuplaudern. Aber sie würde sich daran gewöhnen.
„Das kleine Notizbuch wird unser Regelwerk, hier kann immer nachgelesen werden, welche Regeln es gibt, wann es einen Verstoß gibt, und welche Sanktionen dich erwarten werden. Grundsätzlich werde ich mir aber vorbehalten die Strafen auch meinen Launen anzupassen.“
Nervös rutschte sie auf ihrem Stuhl hin und her, es war ihr deutlich anzusehen, dass sie zwischen Erregung, Faszination, Angst und Panik schwankte.
„Auch kleine Rituale werden hier fest gehalten, die Du einhalten sollst. Wir werden langsam anfangen, zum Beispiel erwarte ich von dir wenn ich nach Hause komme entsprechend begrüßt zu werden. Ich möchte dass du dich nach meinen Vorgaben dann kleidest, und mich in einer deiner Position entsprechenden Haltung empfängst, so wie sie einer Zofe gebührt. Du sollst deine Rolle mit Stolz erfüllen, nicht mit Angst und Zögern. Nichts geschieht ohne Deine Zustimmung, sei Dir dessen im Klaren. Ich lege den zeitlichen Ablauf fest, den Ort, die Umstände, aber ich werde alles im Rahmen der von dir bestimmten Grenzen und Tabus tun. Ich tue nichts was nicht von dir gewollt ist.“
Sie schluckte und nickte.
„Ich werde Geheimnisse haben, aber nur um Dir Lust zu bereiten, dich um den Verstand zu bringen, denn würdest du alle meine Pläne kennen, wäre es ja schnell langweilig für Dich.“
Ihre Lust interessierte mich nicht immer, manchmal wollte ich mich einfach auf sie stürzen, sie mir nehmen, sie benutzen, auf Empathie scheißen, sie einfach nur spüren, sie hören, sie riechen sie schmecken, aber dass durfte ich ihr noch nicht sagen, dazu war ihre Scheu einfach noch zu groß.
„Wir werden auch Gesprächszeiten vereinbaren, bewusst um ohne Spiel zu reden, auftauchen und neue Spiele, neue Regeln, einfach um uns immer wieder neu zu definieren und weiter zu entwickeln. Mit der Zeit werden wir einander in einer Art kennen, wie Du es nicht für möglich gehalten hättest.“
Sie neigte den Kopf und sah mich an, sagte aber noch immer nichts.
„Das Schreibheft ist gleichzeitig ein Strafheft. Bei Vergehen wirst du manches mal hier sitzen und darüber schreiben was du angestellt hast. Der Schreibblock wir dir gelegentlich Kopfzerbrechen bereiten, hier werde ich Aufgaben auf notieren, aber auch andere fiese Herausforderungen planen, so hast Du immer einen Überblick über alles was möglich ist.“

Das Gespräch ging im Moment noch weiter, aber es war eher ein Monolog, als ein Dialog. Sie sagte wenig, zu wenig. Mal ein Ach so, oder ein Hmm, mehr kam nicht über ihre Lippen, zu aufgeregt war sie. Also hieß es doch, die Geheimwaffe auspacken. Wir zogen wieder um in das Wohnzimmer, und redeten dort weiter. Der Raumwechsel tat dem Gespräch gut, sie erzählte nun etwas mehr. Ich schenkte Sekt aus, wir kicherten wie Teenager herum, sie erzählte mehr und mehr von ihren tiefsten und geheimsten Wünschen, während mein Hirn alles Silbe für Silbe in sich auf nahm.
„Wir sollten etwas ausprobieren, zum Abschluss des Abends. Etwas sehr schönes, was uns beiden sehr viel Freude bereiten wird.“
Sehr deutlich war das Fragezeichen auf ihrem Kopf zu sehen. Das Brummen in ihrem Schädel war für mich unüberhörbar. Da war sie wieder, die Frau die ich kennen gelernt hatte, und liebte, so abartig liebte dass ich sie ansah, spürte wie mein Mund trocken wurde, mir die Angst etwas so kostbares auszusprechen das Herz verschnürte. Ich hatte Angst, wenn ich es sagen werde, geht es kaputt, fällt vor meinen Augen auseinander, es fiel mir schwer, es zu sagen, so sehr liebte ich dieses kleine freche Luder, dass mir mit seinen schönen großen Kulleraugen immer wieder den Kopf verdrehte. Ich schluckte hörbar, näherte mich mit meinem Gesicht dem ihren, legte meine Hände sanft um ihre Wangen, zog sie näher, küsste ihre Nasenspitze und hauchte ihr ein leise ins Ohr: „Ich liebe Dich.“ Nein, eine schnulzige Ansprache war nicht mein Stil, doch die Worte trafen sie mitten ins Herz. Ihre Augen trafen die meinen und angezogen von einem unbeschreiblichen Gefühl der Nähe, der Wärme und der Neugierde, stürzten wir uns aufeinander. Ein langer leidenschaftlicher Kuss, ein sanftes Zwirbeln und Kneifen in ihre Nippel, ich spielte lange und ausgiebig mir ihren Ohrläppchen, knabberte an ihnen, biss ihr in den Hals, griff in ihre Wuschelmähne und zog ihren Kopf nach hinten um dem Weib dass ich so liebte, die Zunge ganz tief in den Rachen zu bohren. Naja, so war der Plan, das Resultat: Wir fielen einander in die Arme, drückten uns, streichelten uns, ich hob sie hoch, trug sie in den Flur, entkleidete sie, sie entkleidete mich. Ich lies sie gewähren. Sie grapschte nach meinem Nippel und zog mich daran ins Bett. Ich wusste sie ist eine kleine Mistbiene. Das Öl auf der Konsole erregte sofort ihre Aufmerksamkeit. Sie griff sich die Flasche öffnete sie und goss sich davon eine große Portion über ihre Brüste, beugte sich über mich und rieb mich mit ihren hübschen Möpsen ein. Den ganzen Körper rauf und runter, mir wurde heiß und kalt. Wir tauschten die Positionen, und ich spielte mit dem Nervenrad auf ihrem Körper. Sie schielte die ganze Zeit auf den Umschnalldildo. Der Gedanke daran, dass sie sich sehnte, mich damit zu nehmen, machte mich rasend, ich wurde noch feuchter als ich ohnehin schon war, mein Herz schlug wie wild und die Hitze im Raum tat ihr übriges. Ich nahm das Geschirr und drückte es ihr in die Hand. Strahlend nahm sie das Spielzeug in Empfang, sie schnallte es rasch um, zögerte kurz. Etwas schien ihr zu fehlen. „Ich glaube ich brauch was aus dem Büro.“ sagte sie grinsen. Mir schwante fürchterliches, aber ich war bereit mich ihr einfach hinzugeben. Ich hoffte wenn ich ihr Vertrauen entgegenbrachte, würde auch sie mir mehr vertrauen können. Also schlichen wir ins Büro, wie kleine Kinder auf der Suche nach den gut versteckten Weihnachtsgeschenken.
Zitternd öffnete sie den Schrank und griff sich gleich ein paar Spielzeuge, und ich richtete mich auf eine etwas längere Nacht ein. Mein schauspielerisches Talent sorgte dafür, dass ich sie nun mit großen Augen ansah und stammelte: „Mmöchtest du jetzt ddie Sachen alle an MIR ausprobieren??“
Sie kicherte: „Natürlich würde ich das schon gerne tun, aber willst Du das auch wirklich?“
„Für eine Nacht ist das okay, tu was du willst mit mir aber pass auf mich auf.“
Ihre geschickten Hände ließen keinen Zweifel daran, dass sie haargenau wusste was sie tat. Sie lies ihre Muskeln spielen, mich machte das irre… Dieser muskulöse Frauenkörper, gestählt durch die Arbeit als Schreinerin und Sport. Innerlich fing ich an zu sabbern, äußerlich gab ich mich cool.
Der Schreibtisch wurde angepeilt. Ich hatte keine Chancen gegen sie, die mich mit so einer Leichtigkeit auf den Tisch schob, fixierte und erst mit dem Aluminiumlineal bearbeitete. Sie fand einen kleinen Plug der den Weg in meinen Hintern fand, dann gab sie Gas und besorgte es mir nach allen Regeln der Kunst. Ich schwitze wie ein Schwein, ich zitterte, ich stöhnte und schrie, aber sie schien in dieser Nacht unersättlich zu sein. Ihre Fingernägel kratzten über meinen Rücken, und hinterließen darauf ihre brennende Lust. Sie drehte mich auf den Rücken und nahm mich von vorne, währen sie immer wieder meine Brüste knetete und biss. Das Nervenrad fuhr seine Bahnen über meinen Körper.
Sie zog den Dildo aus mir raus und setzte sich auf mein Gesicht: „Leck mich du kleine Fotze!“ Ich schluckte über den harschen Ton und lies meine Zuge über ihre Schamlippen wandern, ich knabberte an ihrer Klit herum, saugte sie ein und zog die Vorhaut so lang, dass sie jammerte. Ich nahm ihre geile Perle zwischen die Zähne und leckte mit druckvollen, kreisenden Bewegungen darüber. Mal die raue Seite, mal die weiche Unterseite der Zunge. Sie rutschte zurück, wir saßen voreinander, mir wurde klar hier würde es keine Unterwerfung und Dominanz mehr geben. Wir drückten uns kräftig an einander, währen ich auf ihrem Schoss, den Dildo ritt. Ich kniff in ihre festen Titten, sie stöhnte, ich bohrte ihr vor Geilheit die Fingernägel in den Hintern. Zwei Nippelketten wurden von Körper zu Körper gespannt, so konnte die eine die Bewegungen der anderen genau fühlen. Wir verschmolzen in dieser Nacht so heftig wie nie zuvor. Wir wussten genau, so wie vorher würde es nach dieser Nacht nie wieder sein. Wir waren beide Jägerinnen, keine Beute. Das war so klar wie nie zuvor. In wilder Extase bissen und kratzen wir uns gegenseitig. Ich wurde von ihr wieder auf den Tisch gelegt, und sie nahm die Fliegenklatsche aus der Küche.
Okay, Rache ist Blutwurst. Sie sauste immer wieder auf meinen Hintern, aber scheinbar erzielte sie für Marie nicht die gewünschte Wirkung. Sie wühlte in der Kiste nach der Gerte, ich zitterte nervös, ich kannte ihre Kraft und hatte begriffen wie erbarmungslos sie sein konnte. Ein Zischen zerriss die schwere, heiße Luft und scharf traf die Gerte meinen Hintern. Ich kniff die Augen zusammen und lies sie gewähren, sie, die sie einen harten, schnellen und erbarmungslosen Rhythmus auf meinem Hintern schlug. Ich hatte keine Zeit den Schmerz zu verdauen, da kam schon die Nächste Salve. Sie schob mir einen Vibrator in die Muschi, bewegte ihn hin und her, dann spürte ich, wie sie mir einen Ledergurt um den Bauch schob, eine Kette einhackte, diese durch meine Schamlippen zog, durch die Pobacken und über dem Steißbein einhackte. Vibrator und Plug waren nun in mir fixiert. Weiter sauste die Gerte auf mich, die Schmerzen wurden heftiger, schließlich hörte sie auf. Ich wurde wieder gedreht, dann löste sie den Gurt wieder, zog Vibrator und Plug raus, und lies ihre Zunge über meine klatschnasse Muschi tanzen. Wie ich schon zuvor bei ihr, nahm auch sie meine Perle zwischen die Zähne, sie drückte etwas fester zu, auch sie war sehr erregt.
Dann hörte sie auf, tauchte und küsste mich. Wir streichelten uns, und brachten uns gegenseitig zum Höhepunkt. Zitternd und kichernd stiegen wir ab vom Schreibtisch und gingen ins Schlafzimmer. Wir dort kuschelten wir uns zusammen und redeten noch mal vor vorne. Alles war anders geworden. Das war uns beiden klar. Die Notizblöcke, Hefte, würden ungefüllt bleiben. Wir beschlossen aber uns im Heft kleine Briefe zu schreiben, kleine kurze aufregende Geschichten, die wir dann nach spielen wollten.

Barbara und Marie
Finale
Die letzte Nach war fürchterlich. Marie war selig eingeschlummert und ich lag noch lange wach und machte mir ein paar Gedanken über die Zukunft. Ganz unrecht war mir die gestrige Entwicklung nicht gewesen, denn besser so, als dass sie sich komplett zurück gezogen hätte. Mir war egal wie wir miteinander spielten, solange sie es war, mit der ich es tun konnte.
Ich rollte mich aus dem Bett und stapfte wie zerschlagen ins Badezimmer. In der Küche lief bereits das Radio und der Kaffee zog mich an. Marie hatte bereits Frühstück gemacht. Wir begrüßten uns zärtlich, setzten uns hin, redeten über die letzten Tage. Sie wollte sich doch wirklich entschuldigen dafür, dass sie es gewagt hatte ihre Position zu verlassen und so über mich her zu fallen. Doch ich schaffte es, sie davon zu überzeugen, dass ich es nicht schlimm fand, sogar das Gegenteil war der Fall, ich hatte es sehr aufregend gefunden, von diesem Luder so heran genommen zu werden.
Wir tauschten ein paar heiße Küsse aus, und räumten zusammen die Küche auf, gingen nach draußen, und wir fuhren los zur Arbeit. Marie hatte mich die letzten Wochen immer gefahren. Ich fühlte mich sehr wohl in ihrer Nähe, so gut wie schon seit langem nicht mehr. Jäh wurde ich aus meinen Träumen gerissen, als sie mich an stupste: “Na, willst Du heute nicht arbeiten?“ Ich guckte etwas verwirrt aus der Wäsche, drückte ihr einen Kuss auf die Wange und krabbelte aus dem Auto. Ich hatte in der Tat nicht viel Lust, aber ich wurde gebraucht. Das trieb mich schon seit fünf Jahren immer wieder hier her, manchmal sogar krank und fiebrig, aber ich war ununterbrochen da. Wir hatten mit ein paar ehemaligen Kolleginnen Spendengelder gesammelt und uns selbständig gemacht, als Hilfsorganisation kümmerten wir uns um Menschen die Opfer sexueller Gewalt und Misshandlungen geworden waren. Unsere Gruppe bestand aus acht Personen, die aus den unterschiedlichsten Sozialbereichen kamen, enttäuschte Menschen die dachten in ihrem Beruf wirklich etwas verändern und bewegen zu können.
Wir gingen in Schulen und Kindergärten, berieten die Mitarbeiter und Eltern, organisierten Spendengelder, halfen bei der Suche nach Therapieplätzen, hatten gute Kontakte zu den Anwälten in unserer Umgebung, unterhielten Selbsthilfegruppen. Wir standen Eltern zu Seite, deren Kinder missbraucht worden waren, halfen den traumatisierten Familien nicht zusammen zu brechen, es war immer schrecklich mit anzusehen, wie hilflos die Eltern wurden und zu sehen dass sie überfordert waren, und sich die Kinder immer weiter zurück zogen. Für uns war es ein wichtiger Teil unserer Arbeit, die Eltern zu entlasten. Wir organisierten Ferien, begleiteten Familien zu Gerichtsterminen, meist hatten wir mehr Arbeit als wir mit unserem wenigen Personal erfüllen konnten. Deshalb waren wir immer froh wenn sich ehrenamtliche Mitarbeiter bei uns meldeten.
Doch diese Arbeit ging nicht spurlos an mir vorüber, sie hatte mich empfindlich werden lassen, wenn irgendwer erfuhr, was ich innerhalb meiner Partnerschaft tat, wäre ich geliefert. Zu sehr hätte dies zu Missverständnissen geführt. Marie ging es auch nicht besser, als Chefin über dreißig Mitarbeiter musste sie ihre Frau stehen, konnte nicht zugeben im Bett die gehorsame Mieze zu spielen, die nach meinen Wünschen schnurrte. Das wir einander liebten, damit hatte keiner ein Problem, aber dass wir auf SM standen, das würde keiner verstehen.
Aber dennoch, kostete mich der Job eine Menge an Kraft, ich musste da weiter kämpfen wo unsere Politik versagte, wo Gesetzte nicht passte, dort wo ich auf Unverständnis traf, wenn es um Krankenkassen ging, Opferentschädigungen und Versicherungen sich weigerten zu zahlen. Wir waren für viele die uns aufsuchten, der Leuchtturm im dichten Nebel. Viele erfuhren zum ersten Mal hier, wie es ist wenn man ihnen ihre Geschichte glaubt.
Ich stöberte ein paar Prospekte durch, wir wollten eine Ferienfreizeit für die Kinder und Jugendlichen planen, zu der auch diesmal die Eltern mitfahren sollten. Die Freizeit sollte zwei Wochen dauern, und sollte die Familien wieder stabilisieren, Gespräche fördern, Ängste lindern, die Eltern wieder selbstbewusster machen, sodass sie ihren Kindern wieder Rückhalt geben konnten und diese mit ihren Sorgen und Nöten wieder zu ihren Eltern kamen, statt sich zurück zu ziehen.
Ich war zuständig für die Auswahl des Ferienortes, für die Gestaltung eines Rahmenprogramms, wie Zoobesuche, Kinoabend, Restaurantbesuch, Schwimmbad, Materialien zum Basteln und Spielen, Gestaltung der Anmeldeformulare, Kontakt zur Versicherung und was sonst noch alles anfiel. Der Termin war bereits bekannt, die ersten Familien standen bereits auf der Teilnehmerliste und so konnten meine Kolleginnen bereits erste Planungen hinsichtlich ihrer therapeutischen Arbeit durchführen.
Ich war heute sehr zerschlagen, konnte mich nicht richtig auf meine Arbeit konzentrieren, völlig erledigt schlief ich auf meinen Drehstuhl ein. Dann wurde ich wach gerüttelt: „ Barbara, bist Du krank? Schätzchen Du siehst wirklich nicht gut aus.“ Miriam stand neben mir und schaute mich sehr besorgt an. Ich rappelte mich auf, und hockte mich erst mal auf unser Sofa. „Ich werde wohl erst mal hier eine Runde schlafen, ich bin total im Eimer. Ich brauche wohl dringend Urlaub.“
Ich rollte mich auf dem Sofa ein und war auch gleich eingeschlafen. Wach wurde ich erst wieder, als es feucht an meinem Ohr wurde, Marie. Ich sprang regelrecht auf, schloss sie in die Arme und drückte sie erst mal an mich. Ich zitterte, mir liefen die Tränen, ich merkte, ich war erst mal nicht nur körperlich sondern auch mental am Ende. Marie streichelte meinen Rücken und immer mehr Tränen flossen aus mir heraus. Ich bekam eine fürchterliche Gänsehaut von ihren sanften Berührungen, wie ich es liebte ihren muskulösen Körper zu spüren, ihr sanftes Lächeln zu sehen, ihr tief in die Augen zu sehen, dann Schoss der Schmerz aus meinem Herzen durch meinen ganzen Körper, sie hatte es gesehen, auch ihr liefen die Tränen die Wangen herab.
Es war bereits Mittag geworden, wir ließen uns Essen bringen und setzten uns mit dem ganzen Team zusammen. Ich brauchte dringend Urlaub, dachte erst mal ein paar Tage Erholung würden mir gut tun. Doch fünf Jahre hier, hatten mehr Spuren hinterlassen als es zuerst sichtbar war. Deshalb war im umso überraschter als die anderen vorschlugen, dass ich für ein halbes Jahr aussteigen sollte. Sie würden die Stunden auf zwei Kolleginnen verteilen. Alles schien schon perfekt organisiert zu sein. Auch hatten sie mit meiner Gegenwehr gerechnet.
„Du darfst uns gern jederzeit besuchen und uns für ein paar Stunden unter die Arme greifen, aber du hast hier in den letzten fünf Jahren so viele Stunden verbracht, dein Leben fast dafür aufgegeben, wir brauchen dich noch länger. Ein halbes Jahr geht schneller vorbei als du denkst.“
Zähneknirschend stimmte ich zu. Ich wollte meine Schäfchen ungern im Stich lassen, ich fühlte mich wie eine Verräterin. Aber, sie hatten Recht, leider.
Schweren Herzens packte ich ein paar Sachen zusammen, verabschiedete mich und fuhr mit Marie nach Hause. Ich schlug ihr vor, ihr in der Schreinerei zu helfen, doch sie lehnte kichernd ab.
„Du sollst Dich erholen, nicht weiter schuften.“ sagte sie grinsend. „Du wirst schon etwas finden, um dich zu entspannen, wir sollten auch mal weg fahren, vielleicht schon bald.“
Wir verbrachten den Nachmittag in der Stadt, schlichen durch Reisebüros, aber nichts sprach uns so wirklich an.
Dann stöberte ich im Internet, und landete auf SM Seiten, so ein Appartement wäre lustig, aber höchstens mal für ein oder zwei Nächte reizvoll. Dann stieß ich auf eine gelungene Idee: Urlaub auf einem Schloss. Ich konnte gar nicht zu lesen aufhören, und musste Marie sofort alles zeigen.
Die Bilder des Anwesens, die Möglichkeiten.
Wir grinsten beide wie kleine Kinder die zu Weihnachten ein lang gewünschtes Geschenk bekommen hatten, da wollten wir beide hin:

Le Château Noir
Sie stehen auf SM und mögen sehr extravagante Spielereien in passendem Ambiente?
Dann möchten wir uns Ihnen kurz vorstellen:

Unser kleines Schlösschen liegt etwas außerhalb einer kleinen Stadt und wurde früher als Herrschaftssitz einer kleinen Grafschaft benutzt. Später an einen Urenkel vererbt, nutze dieser es als Umerziehungseinrichtung für sozial benachteiligte und straffällig gewordene Menschen.
Bis vor kurzem stand das Gebäude und seine Nebenanlagen ungenutzt herum. In liebevoller Arbeit ist es uns gelungen hier ein BDSM Schloss zu errichten, dass nahezu keine Wünsche offen lässt. Vieles ist noch zu tun, aber bereits jetzt können wir hier einige Veranstaltungen anbieten.
Eröffnung
Erste Woche
Zofenausbildung, Verhör, Gerichtsverhandlung, Inhaftierung, Kameraüberwachung und diverse andere Spielereien
Zweite Woche
Eröffnung der Klinik, Patientenaufnahme, erste Behandlungen

Woche drei
Tagesspielchen: Übernachtung mit Überraschungsdinner, nackte Fackelwanderung, Behandlungen in der Klinik, Nutzung der Folterkammer, Spiele im Gesindehaus, Züchtigungen vor dem Haus in der Gruppe, Frühstücksbuffet, Maximal zwei Übernachtungen

Woche vier
Schulwoche, diverse Erziehungsmaßnahmen werden in der Klinik durch geführt, Ungezogene Schüler, Kerkerhaft, Arbeitsdienst,

Immer wieder:
Öffentliche Vorführungen, Auspeitschungen, Zofendienste

Da wir uns im Moment mitten in der Umbauphase befinden, sind noch nicht alle Zimmer bezugsfertig, es kann also durchaus vorkommen, dass wir die Zahl der Zimmer immer wieder erhöhen und somit neue Schlafplätze kurzfristig zur Verfügung stehen werden. Wir werden nach Abschluss der Innenausbauten auf dem Außengelände fortfahren, und die dort noch vorhandenen kleinen Wohnhäuser erneuern. Wir hoffen diese bald vermieten zu können und so auch längere Aufenthalte zu ermöglichen.
Anregungen, Wünsche und Fragen?
Wenden Sie sich an:
Madame Patricia Delacroix

Wir suchen zur Aufstockung unseres Personals:
Verschiedene Handwerker
Animateure, Schauspieler, Mitwirkende
Menschen die sich vorstellen können ganzjährig in unserem Haus zu leben und zu wirken.

Am PC konnten wir Maries Auftragsbücher studieren und so einen geeigneten Zeitraum für unseren Aufenthalt dort wählen.
Dann klingelte es. Marie öffnete die Tür, draußen stand die Polizei, ich hörte sie kaum sprechen, aber was ich hörte klang sehr beunruhigend, sodass ich sofort hinlief.
„Guten Abend, wir haben ihrer Freundin bereits erzählt, dass ihre Werkstatt brennt, im Moment ist die Feuerwehr vor Ort und löscht den Brand, später wird die Kriminalpolizei noch an den Brandort kommen, um die Ursache des Brandes mit Hilfe der Techniker zu ermitteln.“
„Können wir uns dort hin begeben um uns ein Bild vom verursachten Schaden zu machen?“
„Die Löscharbeiten sind noch in vollem Gang, und so lässt sich der Schaden ohnehin noch nicht näher beziffern. Das einzige was sie derzeit tun können ist, ihre Versicherung vom Brand in Kenntnis zu setzten so dass diese ihre Brandursachenermittler los schicken können, wenn die Staatsanwälte alles frei gegeben haben.“
„Wir werden aber zu meinen Eltern fahren, von dort aus können wir auf die Werkstatt schauen und haben so die Löscharbeiten im Blick ohne dabei im Weg zu stehen.“
Der Polizeibeamte schrieb die Daten meiner Eltern auf, und wir machten uns auf den Weg.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden, da in der Werkstatt viele leicht brennbare Chemikalien standen, vor allem aber Farbe und Lacke, die der Feuerwehr das Löschen erschwerten.
Wir versuchten so gut es ging zu schlafen. Sahen im Wohnzimmer meiner Eltern dennoch wie die Flammen alles verschlangen wofür Marie so hart gearbeitet hatte. Etliche Feuerwehrleute rannten herum.
Wir fuhren wieder zurück nach Hause, und riefen alle Mitarbeiter an. Wir teilten ihnen mit, was geschehen war, und sagten ihnen wir würden sie später informieren sobald wir näheres wüssten.
Am späten Vormittag kam die Kripo zu uns ins Haus und teilte uns mit, dass der Brand von über hundert Feuerwehrleuten gelöscht worden war. Bisher aber noch keine Brandursache ermittelt werden konnte.
Ein paar Tage später, wir hatten alle Mitarbeiter in den Nebenraum eines örtlichen Restaurants zu einem Umtrunk eingeladen, konnten wir die Brandursache näher benennen. Eine Maschine hatte einen Kurzschluss in der Stromzuleitung, der den Brand verursachte. 130 Feuerwehrleute hatten die ganze Nacht mit den Löscharbeiten zugebracht. Die Versicherung konnte den Fall schnell übernehmen und auch die Zahlung des Schadens war, zu unserem erstaunen, sehr unproblematisch und schnell. Ein Rechtsanwalt half uns für unsere Mitarbeiter erst einmal eine zufrieden stellende Lösung zu finden. Ob Marie wieder alles aufbauen würde, wusste sie zur Stunde einfach nicht. Wir zogen erst mal in Erwägung einen längeren Urlaub vom Leben zu nehmen, und uns beide erst einmal gemeinsam zu entdecken.
Wir kamen auf die Anzeige des kleinen Schlosses zu sprechen und beschlossen, dort wohl erst einmal unsere Zelte auf zu schlagen. Ein Telefonat später, saßen wir mit viel Gepäck im Auto und fuhren tatsächlich los. Ich fühlte mich als ob ich in eine andere Zeit, eine andere Welt reisen würde. Lange fuhren wir durch einen Wald, verließen die Zivilisation und tauchten ein in eine vollkommen andere Welt. Wie verzaubert stiegen wir aus und glaubten in einem Märchen angekommen zu sein. Da lag es vor uns und erhob sich majestätisch im Morgennebel auf einem kleinen Hügel. Das schwarze Schloss. Es würde von nun an unsere neue Heimat sein, ob wir für immer bleiben wollten, wussten wir noch nicht genau, aber ein halbes Jahr hatten wir Zeit uns hier einzuleben und uns auszuprobieren.
Wir wurden freundlich empfangen von Patricia die uns gleich den Butler Arthur und die Mamsell Christiana vorstellte, sowie einen Teil der Zofen, die zum Team gehörten. Wir wurden in eines der oberen Stockwerke des Wohntraktes geführt, und traten durch die Tür in eine vollkommen andere Zeit. Ein Himmelbett bildete das optische Zentrum des Raumes, in seiner tatsächlichen Mitte lag ein wundervoller Teppich, an der Seite stand eine schöne dunkelblau mit braunem Holz gearbeitete Biedermeier Sitzgarnitur. Ein Schreibtisch befand sich ebenso im Zimmer. Es gab ein separates Ankleidezimmer, ein eigenes Badezimmer, allerlei Platz hatten wir hier.
„Wir haben speziell für die Mitarbeiter hier auf der Etage noch einen großen Aufenthaltsraum eingerichtet, dort finden sich zeitgenössische Möbel des einundzwanzigsten Jahrhunderts wieder und auch diverse technische Annehmlichkeiten wie Computer und Fernseher. Hier in den Zimmern haben wir einfach nur ein Telefon, elektrisches Licht und ein paar Steckdosen, sonst aber verlassen sie diese Zeit im Haus vollständig.“
Patricia grinste und lies uns etwas verloren in der Tür stehen und begab sich wieder nach unten.

Ab jetzt werden die Charaktere Barbara und Marie fest zu den Mitarbeitern des Château Noirs gehören. Ich werde immer wieder kleine Geschichten einfügen, die davon erzählen wie die einzelnen Personen Teil des Schlosses geworden sind. 😉

Advertisements

Barbara und Marie –

Die Geschichte von Barbara und Marie ist quasi als Vorgeschichte zur Reihe Le Château Noir zu sehen, die ich auch noch hier veröffentlichen werde. 
Hier mal eine kurze Zusammenfassung, zu den Gedanken die ich mir zu den beiden gemacht hatte, bevor ich anfing zu schreiben:

Vorgeschichte zu Barbara und Marie

 

Kennenlernen

 

Welcher Zufall hat die beiden zusammengeführt?

Beim Einkauf, Barbara ist alles mögliche aus den Händen gefallen direkt vor Maries Füße.

Beide haben gelacht und gemeinsam alles aufgehoben. Am gleichen Tag liefen sie sich in der Stadt wieder über die Füße, Barb saß im Café und Marie lief zuerst grüßend vorbei, Barbara fragte ob sie einen Café mit trinken möchte.

Sie redeten erst über Gott und die Welt, stellten kichernd fest, dass sie doch den einen oder anderen gemeinsamen Bekannten hatten. Dann faste Marie ihren Mut zusammen und fragte Barb ob sie abends mit kommen wolle auf ein Konzert, ihre Freundin hatte kurzfristig keine Zeit und so war eine Karte über. Im Konzert kamen sich die beiden körperlich durch die Enge in der Zuschauermenge näher, und merkten beide, dass da mehr ist. Nach dem Konzert gingen sie gemeinsam in eine Kneipe und redeten in einer abgeschiedenen Ecke bis der Wirt sie raus fegte. Dann gingen sie in die Wohnung von Marie und redeten weiter.

Barbara erzählte von ihrer aktuellen Scheidung von einem Mann, den sie satt hatte, da sie mit ihm ihre sexuellen Neigungen nicht ausleben konnte. Sie erzählte Marie nicht viel über BDSM sondern eher über Leidenschaft, gemeinsame Spielchen, sie nannte die Dinge nicht beim Namen sondern erzählte von den Aktionen und den Emotionen die in ihrem Kopf waren.
Marie war auch auf der Suche nach der großen Liebe und hatte schon mehrere Beziehungen hinter sich, die ihr aber alle nicht das gaben wonach sie sich sehnte. Freiheit, Geborgenheit und die Gewissheit einen Partner zu haben, der immer hinter einem steht. Respekt und Achtsamkeit vermisste sie sehr, sie litt unter der Egozentrik ihrer Partnerinnen sehr.

Fasziniert von Barbaras Erzählungen über Leidenschaft und Co trafen die beiden sich nun häufiger. Wurden intimer, aber noch ohne BDSM Einlagen. Marie kannte zwar das eine oder andere, aber es waren nur kurze Momente dieser Leidenschaft die sie bisher in ihrem Leben erleben durfte. Richtig in einer Beziehung, das lies ihr die Knie weich werden.

 

Marie

Eine lebenslustige, quirlige, fröhliche und temperamentvolle Frau.

Aufgewachsen mitten in der großen Stadt, mit Eltern, Bruder und Hund. Liebevoll, behütet, umsorgt, Bilderbuchkindheit.

Beruflich hatte sie sich den Traum einer eigenen Schreinerrei verwirklicht. Sie reaparierte, restaurierte oder baute neue Dinge für ihre Kunden. Möbel, Ladentheken, Stalltore, alles das stellte sie mit ihrern Mitarbeitern her.

 

Barbara

Ruhig, fast schon zurückhaltend, im ersten Moment denkt man sie ist schüchtern, schräger Humor, liebevoll, hilfsbereit, stark für andere

Besserwisserisch, Rechthaberisch, penetrant

 

Arbeitet in einer Hilfseinrichtung, die sich um Opfer sex. Missbrauchs und Misshandlung kümmert, und die Hilfen etwas vereinfacht.

 

Wohnen im Haus von Barbara, nachdem Maries Werkstatt mit Wohnung in Flammen aufging. Warten auf Entschädigung d. Versicherung.

 

Verlauf

Im Einstieg der Erzählung sind Barbara und Marie gerade einmal 3 Wochen zusammen. Die anfängliche fröhliche und lockere Art hat Barb etwas überschätzt. Marie ist noch nicht so weit sich wirklich auf alle Spielchen einzulassen.
Nun ist es an Barbara ihr diese Dinge schmackhaft zu machen. Langsames heranführen und ausprobieren lautet die Devise der nächsten Wochen. Lieber zwei Schritte vor und drei zurück, als fünf Schritte zu weit nach vorne.

Notizbücher:
ein Notizbuch soll ein Tagebuch/Scrapbook werden, in das Gedanken, Wünsche und Ängste geschrieben werden, aber auch kleine Bilder, Zeichnungen sollen dort rein fließen.
—>> Marie baut später SM-Möbel

Das zweite Notizbuch soll eine Art Regelwerk werden.

Der Schreibblock soll als Briefblock genutzt werden. Dort wird Barbara immer einen kleinen Brief schreiben den Marie dann beantwortet.

 

Das Heft dient zur Erfüllung von Strafarbeiten.